Ergänzende Leistungen | Brückenpflege


BrückenpflegeDie Behandlungsdauer im Krankenhaus wird durch den medizinischen Fortschritt und den Kostendruck immer kürzer. Folge ist: Der Patient wird immer früher entlassen. Wird die Entlassung nicht professionell geplant und begleitet, ist die Gefahr von "Versorgungsbrüchen" nicht unerheblich. Diese können zu gesundheitlichen Risiken führen und belasten die Patienten und Angehörigen unnötig.

Damit die nachfolgende Versorgung lückenlos fortgesetzt werden kann, ist schon frühzeitig zusammen mit dem St. Marienhospital Vechta das Konzept der "Brückenpflege" entwickelt und umgesetzt worden.

Die Brückenpflege hilft beim nicht immer einfachen Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Umgebung oder bei einem nachstationären Aufenthalt in einer Pflegeeinrichtung. Bereits frühzeitig wird im Krankenhaus durch besonders weitergebildete Fachkräfte der erste Kontakt hergestellt. Die Überleitung und die weitere Versorgung werden individuell an den Versorgungsbedürfnissen des Patienten ausgerichtet. Neben den vielfältig zu ermittelnden Daten, wie voraussichtliches Entlassungsdatum, Informationen über die Behandlung, Einschätzungen zum Therapieerfolg, zum körperlichen Zustand, dem zu erwartenden Unterstützungsaufwand, liegt die Kernaufgabe im direkten Kontakt mit dem Patienten und dessen Angehörigen, um den Pflegebedarf und das soziale Umfeld zu erfragen und abzustimmen.

Eine Selbstverständlichkeit stellt auch die Einbeziehung des Hausarztes, der evtl. schon im Vorfeld mit eingebundenen Dienstleister, wie die Pflegebereichsleitung Sozialstation Nordkreis Vechta e. V. oder des ambulanten medizinischen Fachhandels, dar. Nur so kann durch Information, Beratung, Planung, Organisation und Koordination die pflegerische Weiterbetreuung auf hohem Niveau gesichert werden.

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Ihr Ansprechpartner: Annegret Holzenkamp - Telefon 0 44 41 - 99 28 14